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Geldanlage

Geldanlage / Finanzvermögen ( 490 Mrd. - 2013 private Haushalte)

Unter einer Geldanlage, präzise Kapitalanlage (engl. financial investment) versteht man die Investition von Geldbeträgen unter Umwandlung in Kapital. Ziel ist es im Idealfall einen Wertzuwachs oder einen Ertrag zu erwirtschaften, mindestens aber den realen Wert zu erhalten. Durch Sparen werden die notwendigen Gelder für eine Geldanlage bereitgestellt. Angebotene Formen der Geldanlage mit (meist vom Anbieter) festgelegten Bedingungen werden Anlageprodukte oder Finanzprodukte genannt. Zum Ge- oder Verbrauch erworbene Güter werden nicht als Geldanlage gezählt. Die Geldanlage schließt auch die Kapitalanlage mit ein.

Die Geldanlage oder das Finanzvermögen setzt sich zusammen:

  • durch Direktinvestition, also finanzielle Beteiligung an einem Unternehmen ( 40 Mrd. 2013)
  • bei einer Bank durch den Erwerb von Sparprodukten ( 212 Mrd. 2013)
  • auf dem Kapitalmarkt durch den Erwerb von Aktien oder Obligationen erfolgen ( 100 Mrd. 2013)
  • Einzahlungen in eine Lebensversicherung ( 70 Mrd. 2013)
  • Einzahlungen in eine Pensionsversicherung ( 18 Mrd. 2013)
  • sonstiges Finanzvermögen ( 25 Mrd. 2013)
  • Bargeld ( 20 Mrd. 2013)

 

Weitere Informationen

Durch die Anlage verzichtet der Kapitalgeber auf die unmittelbare Nutznießung (z. B. Konsum) seines Kapitals. Für diesen Verzicht wird er vom Kapitalnehmer mit einer Rendite in der Mindesthöhe des derzeit am Kapitalmarkt gültigen risikolosen Zinssatzes entschädigt.

Wenn der Schuldner nicht die höchste Kreditwürdigkeit aufweisen kann, bekommt der Kapitalgeber einen weiteren Zinszuschlag für die Abgeltung von schuldnerbedingten Risiken wie z. B. mögliche künftige Zahlungsunfähigkeit oder Konkurs des Geldnehmers, oder Unsicherheit bezüglich der Höhe künftiger Kapitalrückflüsse (z. B. bei Dividenden).

Da die Zinsrisiken mit der Laufzeit der Kapitalanlage wachsen, wird der Kapitalgeber für eine längere Laufzeit auch einen höheren risikolosen Zinssatz verlangen als bei einer nur kurzfristigen Geldanlage. Für einen gegebenen Zeitpunkt bilden die unterschiedlichen Zinssätze für unterschiedliche Laufzeiten die Zinsstrukturkurve.

Geldanlagen eines Unternehmens werden Finanzanlagen genannt.


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